Antihormontherapie bei Brustkrebs nach den Wechseljahren
In der Schweiz erhalten jährlich rund 6500 Frauen die Diagnose Brustkrebs, die meisten nach dem 50. Lebensjahr. Viele Betroffene kennen deshalb bereits Beschwerden der Wechseljahre. Prof. Petra Stute vom Inselspital Bern erforscht mit Unterstützung der Stiftung Krebsforschung Schweiz die Brustkrebsbehandlung nach der Menopause. Ihr Ziel: Frauen sollen trotz belastender Nebenwirkungen ihre Krebstherapie fortsetzen können, denn ein Abbruch kann das Rückfallrisiko erhöhen. «Es gibt Angaben, dass bis zu 40 Prozent der Frauen ihre Therapie abbrechen», sagt die Ärztin. Besonders bei hormonabhängigen Tumoren müssen Betroffene ihre bisherige Hormontherapie gegen Wechseljahrbeschwerden sofort stoppen, da Östrogen das Wachstum der Krebszellen anregen kann. Allerdings kehren...